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Aufhängen der nächsten Tapetenstreifen


Aufhängen der nächsten Tapetenstreifen

Tapetenstoßnaht

Der zweite Streifen erzeugt eine Naht, wo er auf die erste trifft (und die zweite , drittens und so weiter). In den meisten Situationen ist eine Stoßnaht, wie rechts gezeigt, die beste Möglichkeit, zwei Streifen zu verbinden, weil sie am wenigsten auffällt.

Einige Wandverkleidungen, wie handgeschöpfte Papiere und bestimmte Textilien, erfordern doppelt geschnittene Nähte, wie in Schritt 1 unten gezeigt.

Legen Sie den Streifen wie beim ersten Streifen an die Wand. Arbeiten Sie von oben nach unten, richten Sie den zweiten Streifen mit dem ersten aus und spreizen Sie Ihre Finger breit, um einen gleichmäßigen Druck zu erzeugen.

Halten Sie den Streifen mit der anderen Hand von der Wand weg, damit Sie die Kante ausrichten können, ohne die Tapete zu strecken. Wenn der obere Teil des Streifens fest an den angrenzenden Streifen stößt, entfalten Sie den Rest des Streifens und richten Sie ihn weiter aus.

Glätten Sie es und trimmen Sie es. Abschließend wischen Sie den Streifen mit einem feuchten Schwamm ab.

Stellen Sie den zweiten Streifen ein.

1 Legen Sie den zweiten Streifen

Legen Sie den Streifen wie bei einer Stoßnaht an die Wand, lassen Sie ihn jedoch leicht überlappen. Schneiden Sie mit einem Rasiermesser oder einem Messer und einem Lineal im Bereich der Überlappung beide Streifen durch. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Wandoberfläche nicht schneiden.

Entfernen Sie das überschüssige Papier.

2 Entfernen Sie das überschüssige Papier

Heben Sie den Abfall vorsichtig vom zweiten Streifen ab. Heben Sie dann den zweiten Streifen leicht an und entfernen Sie den darunter liegenden Abfall. Drücken Sie die Naht zurück und glätten Sie sie. Nach dem Trimmen des Streifens an der oberen und unteren Kante die Naht leicht rollen.

Aufhängen der nächsten Tapetenstreifen

FAQ - 💬

❓ Was heißt Rapport beim Tapezieren?

👉 Eine Tapete mit Rapport bezeichnet einen Wandbelag mit einem sich wiederholenden Muster. Bei der auf den Rollen angegebenen Rapporthöhe handelt es sich um den Abstand, in der sich ein Muster in Längsrichtung der Tapete wiederholt. Bei einem Rapport von 53 beginnt demnach alle 53 cm das identische Muster von Neuem.

❓ Wie tapeziert man vom Fenster weg oder zum Fenster hin?

👉 Die wichtigste Regel vorweg: Tapezieren Sie vom Fenster weg, nicht zum Fenster hin. Beginnen Sie mit der Renovierung also an dem Fenster und arbeiten Sie sich von dort aus durch den Raum. Der Grund: Auf diese Weise produziert der Lichteinfall keine unschönen Schatten an den Nahtstellen der einzelnen Tapetenbahnen.

❓ Wie glatt muss die Wand bei einer Vliestapete sein?

👉 Sie muss trocken, glatt, sauber sowie trag- und gleichmäßig saugfähig sein. Wasser- und Rostflecken auf der Wand werden vor dem Tapezieren mit einer Isolier-Grundierung überstrichen, damit sie später nicht durch die Tapete durchschlagen. Löcher und Risse werden mit Füllspachtel gefüllt und geglättet.

❓ Warum muss man beim Tapezieren die Fenster zu lassen?

👉 Außerdem werden während der Arbeiten am besten alle Fenster und Türen geschlossen gehalten. Denn Durchzug und Heizungswärme lassen die durch den Kleister feucht gewordenen Tapetenbahnen schneller trocknen als den Kleister selbst. Allerdings ist es wichtig, dass dies genau anders herum geschieht.

❓ Wie schneide ich Tapeten mit Rapport?

👉 Halten Sie wenn nötig dazu die Tapete an die Wand und wählen Sie einen geeigneten Ausschnitt. Markieren Sie den Anfang des Ausschnitts und rechnen Sie 5 cm Überstand oberhalb des Markierung sowie die Raumhöhe samt weiteren 5 cm Überstands unterhalb der Markierung hinzu. Schneiden Sie dann Ihre erste Tapetenbahn zu.

❓ Wie schneide ich Vliestapete?

👉 Bei Vliestapeten sollten Sie die Überstände der Tapetenbahnen an der Wand abschneiden – so geht's: Legen Sie die Tapezierschiene oder den Flächenspachtel an und drücken Sie das Werkzeug fest an die Wand bzw. in die Kante. Schneiden Sie mit dem Cuttermesser entlang der Werkzeugkante die Tapete ab.

❓ Wo fange ich an zu Tapezieren?

👉 Die erste Frage, die sich stellt: Wo soll man eigentlich mit dem Tapezieren anfangen? Die Antwort: An der hellsten Stelle des Raums. Also in der Regel am Fenster. Während die Tapeten einweichen, können Sie sich schon mal die Hilfslinien für die erste Tapetenbahn zeichnen.

❓ Wie lange sollte man nach dem Tapezieren nicht lüften?

👉 Grundsätzlich sollte nach dem Tapezieren nicht gelüftet werden, denn dadurch trägt die Tapete potenziell Schäden davon. Die Fenster sollten also nicht geöffnet werden und solange geschlossen gehalten werden, bis die Tapete vollständig getrocknet ist. In der Regel beträgt die Trockenzeit rund 24 Stunden.

❓ Warum zieht sich Vliestapete zusammen?

👉 Hier wird der Untergrund oftmals zu stark abgesperrt und ist nicht mehr ausreichend saugfähig. Dort kann der Kleister sich nicht festhalten, und die Nahtbereiche ziehen nach Tagen oder sogar noch nach Wochen auseinander, da die Tapete keine richtige Haftung zum Untergrund findet.

❓ Kann man Vliestapete um die Ecke kleben?

👉 Vliestapeten sollten wegen der Musterwirkung und für einen guten Kantenhalt immer um die Ecken herum tapeziert werden. In den Ecken den Kleister zusätzlich mit einem Pinsel satt auftragen.

❓ Warum darf man nach dem Tapezieren nicht lüften?

👉 Grundsätzlich sollte nach dem Tapezieren nicht gelüftet werden, denn dadurch trägt die Tapete potenziell Schäden davon. Die Fenster sollten also nicht geöffnet werden und solange geschlossen gehalten werden, bis die Tapete vollständig getrocknet ist. In der Regel beträgt die Trockenzeit rund 24 Stunden.


Autor Des Artikels: Alexander Schulz. Unabhängiger Konstrukteur und technischer Experte. Arbeitserfahrung in der Baubranche seit 1980. Fachkompetenz in den Richtungen: Bau, Architektur, Design, Hausbau.

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